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Neuheit: Gießhelfer

Set für selbsttätiges Gießen von schwierig zu versorgenden Kleinpflanzen

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Tropfblumat richtig einstellen

Vorher

Wasserhahn aufdrehen, den Schlauch unter Druck setzen; dabei auch prüfen, ob die Steckverbindungen dicht sind.

Probelauf

Stellschraube am Gießkopf aufdrehen (nach links gegen den Uhrzeigersinn), aus dem Tropfschlauch kommt ein kräftiger Wasserstrahl. Für Altanlagen: Prüfung des vollen Wasserdurchflusses, eventuelle Verstopfungen beseitigen (siehe Pflege).

'Tropfabstand'

Der Abstand der Tropfstelle zum Sensor beeinflußt die Dauer und Menge der Bewässerung (siehe unten). Standard: Der Tropfschlauch muß am Gießkopf etwa 8 cm überstehen.

Standard Einstellung

Stellschraube langsam zudrehen (nach rechts im Uhrzeigersinn), bis der Tropfen am Tropfschlauch gerade noch hängen bleibt ! Diese 'Nulleinstellung' ist wichtig, damit der Sensor bei ausreichender Feuchtigkeit (nach einem Regen) selbsttätig schließt.

Zugabe

Dann die Stellschraube um 2 Markierungspfeile weiter zudrehen!

Korrekturen

An den folgenden Tagen - etwa 1 Woche lang - die Sensoren kontrollieren, am besten früh morgens: Wenn die Erdoberfläche deutlich trockener wird sollte das Tropfen beginnen - andernfalls Stellschraube mehr aufdrehen. Bei noch nasser Erde (nach einem Regen) darf kein Tropfen mehr allmählich herausquellen - andernfalls Stellschraube zudrehen. Dabei genügt meistens die Verstellung um ½ Markierungspfeil. Die Einstellung erfordert also etwas Feingefühl!

Ein Tip

Wenn die Einstellung der Sensoren erst 3-4 Stunden nach dem Einstecken in die nasse Erde erfolgt, sind die Zugabe von 2 Markierungspfeilen und weitere Korrekturen kaum erforderlich. Der Sensor hat sich in dieser Zeit schon weitgehend an die Feuchtigkeit der Erde angepaßt.

Beobachtung

Die Wasserverteilung ist optimal, wenn sich unter der Tropfstelle ein handtellergroßer nasser Fleck zeigt. Die Verteilung der Feuchtigkeit ist in der Erde immer größer als von oben sichtbar. Deshalb ist es normal, wenn manche Stellen trockener erscheinen.

Mehr Feuchtigkeit

Bei größeren Kübeln oder Trögen wird häufig (je nach Pflanzenart) eine intensivere Bewässerung gewünscht.
Veränderung: Mit 10-15 cm Tropfabstand dauert die Bewässerung länger, das Gefäß wird besser durchfeuchtet - das Wasser hat einen längeren Weg zum Sensor. Vorsicht, dabei kann Überschußwasser leicht aus dem Gefäß heraustropfen ! Bei Balkonkästen unbedingt den Standard-Tropfabstand beibehalten !

Mehr Trockenheit

Manche Pflanzen sind empfindlich gegen zu hohe Feuchtigkeit.
Veränderung: Mit etwa 4 -5 cm Tropfabstand ist die Bewässerung schneller beendet, das Gefäß erhält weniger Wasser und bleibt trockener. Die 'Trockeneinstellung' nicht über die Stellschraube vornehmen, weil sonst die Wasserfüllung im Tropf-Blumat stark verbraucht wird !

Anpassungen im Jahresverlauf

Die Temperatur verändert geringfügig die Wirkung der Einstellung. Wird die Anlage im zeitigen Frühjahr (März, April) in Betrieb genommen, muß die Stellschraube im Laufe des Sommers um 1-2 Markierungen aufgedreht werden. Umgekehrt ist im Herbst eine Anpassung erforderlich. Vorsicht, nach den ersten kalten Nächten kann es zu einer Überbewässerung kommen.

Einstellung mit Verteiltropfern

Werden Verteiltropfer verwendet, muß die Einstellung am Gießkopf mit den angeschlossenen Verteiltropfern vorgenommen werden. Die Stellschraube an den Verteiltropfern hat keine Regulierungsfunktion.
Veränderung: Der Tropfabstand sollte grundsätzlich etwa 15 cm betragen, weil bei zu geringem Abstand die letzten Tropfer nur wenig oder garnicht tropfen.